
Im grünen Norden Tunesiens finden Wanderer und Spaziergänger ihr blütenreiches Eldorado. Unweit von Bizerte liegt der zum Weltkulturerbe der Unesco gehörende Nationalpark Ichkeul. Im Schatten der Mogoden zwischen bunten Wiesen und klarem Wasser des Ichkeul-Sees, gibt die Natur einen bezaubernden Blick auf die Tier- und Planzenwelt der Umgebung. Die „Stars" des Nationalparks sind die schwarzen Wasserbüffel, deren Leben man aus der Ferne betrachten kann. Ein Besuch lohnt sich auch im Nationalpark des Forêt El Feidja im Nordwesten Tunesiens nahe der Stadt Ghadimaou. Hier kann man unter anderem Atlashirsche oder Wildschweine inmitten urwaldähnlicher Wälder aus Kork- und Steineichen weiden sehen.

Wer Strandleben in aller Abgeschiedenheit jeglichen Urlaubstrubel verbringen will, der sollte einen Abstecher zu den Kerkennah-Inseln machen. Weidende Schafe, einsame Marabouts am Meer und bunte Fischer zeichnen ein Pastell idyllischer Ferien. Strand, Sonne und Meer für einen ganz allein. Eine Fähre von Sfax aus läuft mehrmals am Tag die Inseln an.
Die tunesische Regierung legt sehr viel Wert auf die Instandhaltung des natürlichen Kulturerbes und der Unwelt.. Seit 1992 hier das erste Umweltministerium in der arabischen Welt geschaffen wurde, nimmt Tunesien eine Vorreiterrolle für den Umweltschutz in Nordafrika ein. Schwerpunkte des Umweltprogramms sind die Verbesserung der Umweltqualität, die Sensibilisierung der Bürger für den Umweltschutz, Umweltverträglichkeitsprüfungen vor Genehmigung neuer Projekte, die Beseitigung bestehender Verschmutzungsquellen, Einführung der Mülltrennung oder die Nutzung von Solarenergie.
Quelle: FVA Tunesien / bearbeitet von pairola-media
Fotos: FVA Tunesien